Verlierer des Google Phantom Updates: brillen-sehilfen.de

Das neue Google „Phantom“-Update sorgt seit Anfang Mai für Unruhe unter den Websiten-Betreibern. Überraschend viele erfolgreiche Websiten, wie zum Beispiel brillen-sehhilfen.de (siehe Beitragsbild), sind daraufhin im Ranking abgestürzt, teilweise bis zu 30 Prozent. Das Update trägt diesen seltsamen Namen, weil es zunächst von Google dementiert wurde und schließlich dann doch durch John Müller von Google in einem Hangout bestätigt wurde.

Webmaster Hangout zum Phantom-Update mit John Müller

Laut Google zielte das Update am Kern-Algorithmus, also dem Herzstück aller Ranking-Algorithmen, auf eine Qualitätssteigerung bei den Suchergebnissen ab. Zusätzlich bewertet Google die bisher angezeigten URLs neu. Der Umfang oder welche von den 200 bekannten Ranking-Faktoren letzendlich von Google jetzt mehr oder weniger gewichtet werden, ist aber immer noch nicht bekannt. Zudem ist sicher, dass diese Anpassung auch nichts mit dem Mobile-Friendly-Update im April 2015 zu hatte.

Google Algorithmus ändert sich ständig

Nach eigenen Angaben führt Google täglich fast zwei Änderungen am Algorithmus durch. Manchmal sind diese kaum spürbar. Jedes Jahr wird der Suchalgorithmus rund 500 bis 600 Mal geändert. Doch diese werden zumeist von dem Suchmaschinen-Riesen medienwirksam angekündigt. Über die Art und Weise der Qualitätskriterien des neuesten Phantom-Updates schweigt sich Google aber aus.

Tipp: Originären Content und Vernetzung vorantreiben

Was das Phantom-Update auf jeden Fall deutlich macht, ist, dass die Qualität von Websiten noch mehr an Stellenwert gewinnt. Suchmaschinenoptimierung rein nach Keywords wird irgendwann nicht mehr funktionieren. Inhalte mit Mehrwert sind die Zukunft. Dazu zählt auch das Thema Dublicate Content (Dublizierter Inhalt). Das bedeutet, dass gleicher Inhalt auf zwei oder mehreren Seiten veröffentlicht wird. Google misst meiner Meinung nach mit dem neuesten Update originärem Content mit hohem Nutzwert mehr Bedeutung bei. Zusätzlich ist Zeit und Geld immer gut in die Vernetzung Ihrer Website mit anderen Kanälen investiert. Setzen Sie in den Social Media, in Newslettern und Emails Verlinkungen auf Ihre Website und betreiben Sie gezielt Networking, um Ihre Website auch auf anderen Websiten bekannt zu machen.

Bedürfnisse der Nutzer vor Suchmaschinen stellen

Generell gilt aber: Sie sollten Ihre Webseiten in erster Linie für Ihre Nutzer und nicht für die Suchmaschinen erstellen. Dazu sollten Sie sich folgende Fragen stellen: Zieht Ihre Zielgruppe einen Vorteil daraus, wenn Sie Ihre Website betrachtet? Ist Ihre Website einzigartig, nützlich und benutzerfreundlich und hebt sie sich von der der Konkurrenz ab. Für einen weiteren fundierten Qualitätscheck sollten Sie die 23 Fragen von Sistrix beantworten.
Wenn Websiten-Betreiber darauf achten wird kein weiteres unangekündigtes Google-Update ihnen den Boden unter den Füßen wegziehen können. Oder was denken Sie?

Kommentar verfassen