Die Personaler von Unternehmen fischen zunehmend in sozialen Netzwerken nach Fachkräften.

Der Bewerbermarkt ist mit einem riesigen Teich voller Fische zu vergleichen. Doch wie holen Sie sich den besten und größten Fang? Fischen Sie in den sozialen Netzwerken! Dort tummelt sich Ihre Zielgruppe und kann ohne Vorbehalte mehr über Ihr Unternehmen erfahren. Doch damit Ihre Zielgruppe den Köder schluckt, brauchen Sie gute Argumente – im besten Fall haben Sie eine Strategie.

 Strategie: Damit Sie nicht im Trüben fischen!

Das empfiehlt auch der ADP Social Media Index (ASMI) 2015, der die Aktivitäten der Personaler von 250 deutschen Unternehmen gemessen hat.  Eine Strategie ist fundamental für den Erfolg der Personal-Fishing-Kampagne. Denn wenn Sie nicht wissen in welchen Gewässern sich Ihr Zielgruppe zu welcher Zeit am liebsten aufhält und welche Köder sie besonders gerne mag, fischen Sie vielleicht am Ende im Trüben. Eine Social Media-Strategie verhindert Fehlfänge.

Schnell sein, lohnt sich!

Trotzdem haben 26 Prozent der Unternehmen keine Strategie. Sollten Sie also zu diesen 26 Prozent zählen,, lassen Sie sich damit nicht mehr allzu lange Zeit, sonst könnte es sein, dass das Gewässer mit dem Zielfisch bereits abgefischt wurde. Wie eine Social-Media-Strategie aussehen könnte, erfahren Sie hier!

Ob groß oder klein – in den Social Media kann jeder erfolgreich sein!

Der ADP zeigt bereits, dass der Wettbewerbsdruck um die Fachkräfte die Unternehmen zum Handeln zwingt – egal ob groß oder klein. Denn das Schöne an den Social Media ist schließlich, dass dort jeder gefunden werden kann, wenn er nur die richtigen Argumente präsentiert. Bei großen Unternehmen wären das zum Beispiel die Markenbekanntheit. In kleinen und mittelständischen Unternehmen lockt vielmehr die regionale Präsenz und flache Hierarchien. Egal, welche Vorzüge Sie den künftigen Mitarbeitern zu bieten haben, Sie sollten in jedem Fall darauf achten,  dass Ihre bestehende Belegschaft hinter Ihnen steht. So sollten Sie unbedingt zuvor Ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter gewinnen. Nutzen Sie dafür das Instrument des Emotional Employer Branding.

Unternehmen fischen gezielter

Zurück zu den Ergebnissen: 64 Prozent der Unternehmen gehen in sozialen Netzwerken auf Fachkräfte-Fang, die Tendenz ist steigend. Es stehen außerdem nicht nur mehr Unternehmen an Ihrem bevorzugten Gewässer, sie fischen auch gezielter. Das zeigt der ASMI-Prognose-Index, der die Investitionsbereitschaft in soziale Medien misst. Dieser ist seit der ersten Erhebung im Juni 2012 um insgesamt 43 Prozent gestiegen!

Kleine Betriebe besonders aktiv

Großunternehmen sind, was den Social Media-Einsatz angeht, bereits sehr gut aufgestellt, aber die KMU holen auf. Mittelständler konnten ihre Präsenz auf Facebook, Xing & Co. um 13 Prozent verbessern. Aber die Kleinst- und Kleinunternehmer sind besonders aktiv, denn sie haben seit der letzten Erhebung am stärksten mit 29 Indexpunkten zugelegt.

Die besten Instrumente zum Angeln von Fachkräften

Aber wie bereits angesprochen, reicht es nicht aus, einfach nur „da“ zu sein. Sie sollte genau wissen, was Sie tun, wenn Sie die elektronischen Medien zur Gewinnung von Fachkräften nutzen wollen. Die Auswahl der richtigen Instrumente ist dafür von zentraler Bedeutung. Eine professionelle Karrierewebseite und ein Zielgruppen-spezifischer Auftritt in ausgewählten sozialen Medien sind der beste Köder, um sich die besten Fach- und Führungskräfte zu angeln.

Seien Sie kontaktfreudig!

Am wichtigsten ist eine überzeugende Karriere-Seite auf Ihrer Unternehmens-Homepage zu haben. Sie eignet sich hervorragend als Basis für alle Maßnahmen zur Rekrutierung. Hier sollten Sie potentiellen Interessenten nicht nur die Vorzüge Ihres Unternehmens anschaulich präsentieren. Geben Sie Ihnen auch unbedingt die Möglichkeit, schnell Kontakt mit Ihnen aufzunehmen. Die Öffnung Ihres Unternehmens ist deshalb so wichtig, weil Fachkräfte das erwarten. Sie wollen die Aussicht auf ein tolles Stellenangebot und sich gleichzeitig davon überzeugen können, dass die Versprechungen auch wahr sind. Das tun sie entweder in dem sie Sie direkt kontaktieren oder sie recherieren auf sozialen Kanälen wie Facebook, Xing oder LinkedIn.

Xing ist die beliebteste soziale Karriereplattform

Wenn Ihre Erwartungen dort enttäuscht werden, können Sie sich vorstellen, was passiert. Achten Sie deshalb darauf, mindestens ein aussagekräftiges Profil auf diesen drei Portalen zu haben. Denn Sie werden von HR-Leuten am häufigsten verwendet. Xing führt die Rangliste mit 72 Prozent an, wohl weil diese Karriereplattform in Deutschland sehr beliebt ist. Wollen Sie also inländische Fachkräfte nutzen Sie Xing. Ist Ihr Unternehmen auf dem internationalen Markt vertreten, erstellen Sie ein Profil auf LinkedIn.  Auch auf Facebook greifen einige Betriebe zurück, um sich bei Bewerbern attraktiv darzustellen. Jedoch ist Facebook kein reines Karriereportal. Sie sollten sich also im Klaren sein, welche Inhalte Sie in Ihrer Chronik publizieren wollen, damit der gesamte Auftritt stimmig ist. Auch YouTube kann ein sehr überzeugender HR-Kanal sein. Die Beliebtheit von Videos steigt und steigt. Zudem können Sie die Videos auf YouTube in Kategorien einordnen, weshalb die Übersichtlichkeit gegeben bleibt.

Bewertungen der Mitarbeiter nutzen

Übersehen Sie ebenfalls nicht die Relevanz von Bewertungsportalen wie die Xing-Tochter Kununu. Sie sind zwar im Vergleich zu den Karriereplattformen mit 18 Prozent noch relativ klein, steigen aber stetig sowohl im Ansehen der Personaler als auch der Bewerber. Denn Interessierte erhalten hier einen schönen Überblick, was Ihre Angestellten über Sie als Arbeitgeber posten. Sind die Bewertungen in vielerlei Hinsicht negativ, wird die Fachkraft davon absehen, sich zu bewerben. Deshalb gerät Kununu auch immer mehr in den Blick der Personalverantwortlichen. Denn sobald Sie ein Profil auf dieser Plattform erstellt haben, können Sie dieses auch pflegen, Unwahrheiten zurückweisen und auf Beiträge antworten. Da Kununu und Xing derselben Familie angehören, lohnt es sich ein Profil auf beiden Plattformen anzulegen.

Falls Sie dabei Hilfe oder noch mehr Informationen benötigen, kontaktieren Sie mich! Gerne erstelle ich auch eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Strategie, damit die Fachkräfte bei Ihren Stellenangeboten sicher anbeißen. Petri Heil!

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